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Bei uns Fischköppen beginnt jetzt die Matjeszeit

15. Juni 2018 | Hauptgerichte

Ich kann mir kaum etwas vorstellen, das norddeutscher schmeckt: Matjestopf nach Hausfrauenart essen wir im Norden schon zum deftigen Frühstück oder wir genießen es als Hauptmahlzeit mit frischen Pellkartoffeln oder einer dicken Scheibe Schwarzbrot. Wie wir zu Hause den Matjes am liebsten mögen, erfahrt ihr hier:

Das letzte Mal gab es bei uns Apfel-Matjestopf zum 18. Geburtstag unseres Sohnes. Zur Familienfeier waren wir 16 Personen. Da braucht man schon eine ganz ordentliche Schüssel… Praktisch dabei ist, dass du das gesamte Gericht am Vortag vorbereiten kannst. So schön durchgezogen schmeckt es sogar noch besser.

Und für alle Nicht-Fischköppe – so einfach ist es:

Apfel-Matjes-Topf wie am Captain’s Table

(4 Portionen)

200 g Mayonnaise (10% Fett)
3 EL Zucker
verrühren
200 g säuerliche Äpfel (z. B. Topas)
ungeschält in Stifte oder Würfel schneiden
200 g Gemüsezwiebel
schälen, würfeln
1 kl. Glas Gurkenhappen, süß-sauer (150 g)
in mundgerechte Stücke schneiden
6 Holländische Doppelmatjes
in 1,5 cm breite Streifen schneiden
alle Zutaten mit der Mayonnaise verrühren
1 Becher Naturjoghurt oder Sahne
eventuell mit Joghurt oder Sahne verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist
Matjestopf mehrere Stunden, besser über Nacht durchziehen lassen

 

 

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24. Juni 2018 | Hauptgerichte

BBQ mit Reh

Ich mag Reh. In jeglicher Form. Ich mag Rehe sogar so gern, dass sie in unserem Garten nahezu ungehindert alles abfressen dürfen, ohne dass ich wirklich ernsthaft dagegen vorgehe – von der Tulpe bis zum Apfelbaum, von der Flammenblume bis zum Storchenschnabel. Aber das ist natürlich ein anderes „Mögen“. Das kulinarische „Mögen“ bezieht sich in diesem Fall auf fein mariniertes Rehsteak vom Grill. Wer sagt, dass Wild immer als Braten daherkommen muss?

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23. Juni 2018 | Beilagen

wirklich wilder wildkräutersalat

Was auf den heimischen Märkten als „Wilder Spargel“ verkauft wird, ist botanisch gesehen gar kein Spargel. Natürlich gibt es den auch, und ich kenne ihn aus meiner Zeit in Nordspanien, wo wir den wilden Spargel in der Natur gesammelt haben. Hier in Deutschland werden aber unter diesem Begriff die Blütensprossen vom Pyrenäen-Milchstern oder auch Stern von Bethlehem angeboten, die meist in Frankreich angebaut werden. Und er ist wirklich köstlich. Roh oder gedünstet schmeckt er sehr intensiv. Für einen Wildkräutersalat eine „bissige“ Bereicherung.

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17. April 2018 | Hauptgerichte

Endlich wieder Spargel!

Das wurde aber auch Zeit. Zwei Wochen später als sonst üblich geht bei uns in Norddeutschland endlich die Spargelernte los. Ich kaufe ja grundsätzlich keinen Spargel und keine Erdbeeren außerhalb der Saison, und auch dann nur aus der Region. Durch den kalten Winter und den feuchten, nein nassen Herbst konnte sich so unsere Vorfreude auf das erste Spargelessen des Jahres also noch um 14 weitere Tage steigern. Los geht’s

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