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Einfach Eintopf

2. Januar 2018 | Hauptgerichte

Nach all den Festtagsbraten und Schlemmereien haben wir Lust auf etwas Einfaches. Draußen ist es kalt und dunkel und das neue Jahr fühlt sich noch etwas unwirklich und fremd an. Was gibt es jetzt besseres als einen schönen, wärmenden Eintopf mit einem fast vergessenen Gemüse, der Steckrübe?

 

Einfach Eintopf Einfach Eintopf

Viele Leute halten die „Wruken“, wie meine Großmutter die Steckrübe immer nannte, für Viehfutter. Und viele ältere Leute haben keine guten Erinnerungen an dieses Gemüse, war es doch in den Kriegsjahren oft das einzige Lebensmittel, auf das sie zurückgreifen konnten. Wer einen deftigen Eintopf mag, liegt mit diesem Steckrübeneintopf richtig. Ich finde, dieses Gemüse hat eine Renessaince unbedingt verdient!

Steckrübeneintopf "klassisch“

(8 Portionen – Garzeit: ca. 1,5 Stunden – Vorbereitungszeit: ca 30 Minuten)

1 kg Dicke Rippe oder Hohe Rippe
in 1,5 Liter Wasser mit 2 TL Salz etwa 1 Stunde garen
1 Steckrübe (ca. 1.400 g)
800 g Kartoffeln
4 Möhren
grob würfeln
2 Zwiebeln
fein würfeln, das Fleisch aus der Brühe nehmen und in mundgerechte Würfel schneiden, Gemüse und Zwiebeln in der Brühe 30 Minuten garen, ein wenig durchstampfen
Pfeffer, Salz
würzen, das gewürfelte Fleisch in der Suppe erwärmen
glatte Petersilie, gehackt
mit Petersilie bestreut servieren

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  1. Wow, das ist doch endlich mal wieder ein Blog, der uns zurückführt auf das Können des homo sapiens- mit dem Kochen haben wir unsere geistigen Fähigkeiten stetig erweitert. Das ist in den letzten Jahrzehnten leider vernachlässigt worden.

  2. Liebe Bettina,
    eine tolle Anregung für mein winterliches Menüprogramm der nächsten Woche. Heute gab es bei uns rote Grützwurst (süß, mit Rosinen) gebraten, mit Apfelmus und kartoffelstampf. Hmmm, lecker!!! Vielleicht mögt ihr euch auch einmal auf diese norddeutsche Küche einlassen?! Einen Versuch ist es wert und dazu ganz wenig Arbeit! Als Dessert gab es Obstsalat!
    Weiter viel Spaß beim Kochen wünscht
    Ingrid

  3. Ich liebe Steckrüben. In der Tat gab es die in meiner (norddeutschen) Kindheit selten, da meine Oma, mit der wir zusammenlebten, die Rüben als „Kriegsessen“ bezeichnete. Dafür lasse ich sie mir jetzt umso öfter schmecken 🙂

    1. Das ging mir in meiner Kindheit genau so. Meine Großmutter musste wohl leider im Krieg auch zu oft Steckrüben essen. Demnächst habe ich noch ein schönes Rezept für Steckrübengemüse mit Tortellini. Vielleicht ist das auch etwas für Dich zum Ausprobieren.

18. März 2018 | Hauptgerichte

Fischmarkt? Nee, Digga, Frischeparadies!

Vor dreißig Jahren konnte man in Hamburg noch superfrischen Fisch direkt auf dem Fischmarkt kaufen. Heute machen nur noch eine Handvoll Kutter am Ponton der Fischauktionshalle fest. Wo also kauft der Hamburger heute Fisch, zumal wenn er nicht Sonntagsfrüh um 04.00 Uhr aufstehen möchte? Ich schwöre auf das FrischeParadies. Nirgends in Hamburg gibt es eine so gut sortierte und so wunderbar dargebotene Fischauslage wie im FrischeParadies. Und wo findet man dieses Paradies für Foodies? Natürlich an der Großen Elbstraße. Wo sonst.

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22. Dezember 2017 | Drinks

Le Lion Bar Hamburg – Wenn man den Türsteher überstanden hat, wird’s richtig gut!

Diese Bar ist so etwas von herrlich „old school“… Wir hatten vom Le Lion gelesen und wollten dort einen Aperitif nehmen. Die Tatsache, dass wir an einem Donnerstag um 19.00 Uhr nicht reserviert hatten, ließ den smarten, aber eher etwas unfreundlichen Türsteher die Augenbraue hochziehen. Immerhin hatte er unser Klingeln erhört und uns etwas zögerlich eingelassen.

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23. November 2017 | Süßes

Vanillequitten

Quitten sind für mich Kindheitserinnerung. Aufgewachsen an der Nordsee besuchten wir jeden Sommer die Großeltern im Odenwald. Und in deren (Nutz) Garten stand ein Quittenbaum neben vielen anderen Obstbäumen. Reineclauden, Äpfel, Birnen, Pflaumen, das hatten wir auch im eigenen Garten, aber Quitten hatte ich in Norddeutschland nie gesehen, die gab es nur bei den Großeltern. Oma Annas Quittengelee war für mich das Größte!

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