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Hamburger Franzbrötchen

4. Februar 2018 | Süßes

Hamburg ohne Franzbrötchen? Undenkbar! 1.000 Geheimrezepte und jedes schmeckt ein bisschen anders. Aber immer nach Hamburg. Ein Franzbrötchen passt selbst in den kürzesten Landgang in Hamburg. Und für alle, deren Route nicht über Hamburg läuft, hier das beste Franzbrötchen Rezept aller Zeiten.

Hamburger Franzbrötchen

Achtung für alle Nicht-Hamburger (in Hamburg nennt man so jemanden übrigens „Quiddje“): Mit Brötchen haben Franzbrötchen nicht viel zu tun. Süß, zimtig, buttrig – also eher ein Gebäckteil – so liebt es der Hamburger zum Frühstück.

Franzbrötchen

(ca. 16 – 18 Stück – benötigt 1,5 Stunden zum Aufgehen + 20 Minuten Backzeit je Blech)

Achtung, nicht erschrecken: Beim Backen läuft relativ viel Butter aus, das muss so sein. Nach dem Backen das Blech mit den Franzbrötchen noch 10 Minuten stehen lassen, dann ist ein Teil der Butter wieder eingezogen.

500 g Mehl
eine Vertiefung in die Mitte drücken
1 Würfel Hefe (42 g)
in die Mitte bröckeln
125 ml Milch, lauwarm
1 TL Zucker
in die Vertiefung geben
aus Zucker, Milch, Hefe und ein wenig Mehl einen Vorteig anrühren, zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen
50 g Zucker
50 g weiche Butter, in Flöckchen
1 Ei
1 Prise Salz
125 ml Milch, lauwarm
1 TL abgeriebene Zitronenschale
zum Vorteig geben und mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten, abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen
den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche mit den Händen kneten, weitere 30 Minuten abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen
100 g Zucker
3-4 TL Zimt
mischen
150 g kalte Butter
in sehr dünne Scheiben schneiden
den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 35 x 50 cm ausrollen, gleichmäßig mit den Butterscheiben belegen und mit Zimtzucker bestreuen
von der langen Seite her aufrollen, in ca. 4 cm breite Scheiben schneiden, mittig mit einem Holzlöffel nach unten drücken, Holzlöffel herausziehen
2 Backbleche mit Backpapier auslegen, die Franzbrötchen darauf legen, weitere 15 Minuten gehen lassen
1 Eigelb
1 EL Milch
verquirlen, die Teigstücke damit bepinseln
15-20 Minuten bei 180° C goldbraun backen, nach der Hälfte der Backzeit noch einmal Zimtzucker auf die Franzbrötchen streuen

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12. Dezember 2017 | Süßes

Hamburger Braune Kuchen zum 3. Advent

Der Adventstraum meiner Kindheit: Original Hamburger Braune Kuchen (wobei es sich streng genommen nicht um Kuchen, sondern um Plätzchen handelt). Trotzdem heißen sie so. Im Rezeptbuch meiner Großmutter noch in Quentchen und Lot, heute praktikabler in Gramm und Teelöffel – mein Lieblingsgebäck zu Weihnachten! Das Foto ist schon ein bisschen älter, damals haben die Kinder Namen auf die Kekse gestempelt. Eine nette Überraschung für das Weihnachtspäckchen…

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21. Februar 2018 | Beilagen

Madeira: Fleischspiesse, Poncha und Bolo de Caco

Das beste Bolo de Caco haben wir auf dem Dorfplatz in Monte oberhalb von Funchal gegessen. Die Stimmung dort war speziell. Es war Mittag, wir waren – abseits des Trubels von Korbschlitten und Seilbahn – allein auf dem Platz, mal abgesehen von einigen räudigen Hunden, die dort herumlungerten und manchmal einen trägen Versuch unternahmen, eine Taube zu jagen. Und dort entdeckten wir BOLO DE CACO.

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23. November 2017 | Süßes

Vanillequitten

Quitten sind für mich Kindheitserinnerung. Aufgewachsen an der Nordsee besuchten wir jeden Sommer die Großeltern im Odenwald. Und in deren (Nutz) Garten stand ein Quittenbaum neben vielen anderen Obstbäumen. Reineclauden, Äpfel, Birnen, Pflaumen, das hatten wir auch im eigenen Garten, aber Quitten hatte ich in Norddeutschland nie gesehen, die gab es nur bei den Großeltern. Oma Annas Quittengelee war für mich das Größte!

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