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Fritz und Ulli in Abendgarderobe bei der Bambiverleihung 2018

Fritz & Ulli Wein – Ein Bambi für Ching Chang Chong

22. Dezember 2018 | Landgänge

Zwei junge Winzer, drei Weine und jede Menge Stories. Fritz & Ulli erzählen mit ihren Weinen Geschichten. Spannend und amüsant. Die Etiketten und die Namen der Weine skizzieren Abenteuer in Tansania, China und Thailand. Wüssten wir nicht, dass die beiden jungen Männer Winzer sind und keine Seeleute, könnte man die Stories glatt für Seemannsgarn halten…

Fritz & Ulli Wein – Ein Bambi für Ching Chang Chong

Dieser Beitrag enthält – unbezahlte – Werbung für Wein. Zu Risiken und Nebenwirklungen befragt bitte wie immer den Winzer Eures Vertrauens.

Wir begegnen Fritz & Ulli auf unserer Pfalz Tour. Eigentlich heißen sie Alexander und Felix, sind Brüder, 22 und 25 Jahre alt und auf dem Weingut Ullrich im beschaulichen südpfälzischen Pleisweiler aufgewachsen. Der eine studiert Weinbau und Oenologie, der andere hat eine Ausbildung zum Winzer absolviert. Gemeinsam reisen sie und machen Wein. Genauer gesagt drei Weine. Auf knapp einem Hektar Rebfläche haben sie sich auf Riesling, Spätburgunder und Rosé konzentriert. Bislang.

Weine mit Esprit

Die Inspiration zu ihren Weinen erfahren sie unterwegs, an fernen Stränden, in entlegenen Gegenden. Zwei Jungs, die sympathischer und authentischer nicht sein können. Locker, offen und kommunikativ. Man kann sich gut vorstellen, wie schnell sie mit Land und Leuten ins Gespräch kommen, wie Freundschaften entstehen, selbst wenn man keine gemeinsame Sprache spricht. Mit ihren Weinen halten sie Erinnerungen fest und vermitteln ein Gefühl von Abenteuer und Fernweh.

Selbst hochbezahlte Marketingstrategen könnten sich diese Geschichten nicht ausdenken. Fritz & Ulli sind sie „einfach so“ auf ihren Reisen passiert. Und genau so erzählen sie davon, während sie uns ihren 2107er Riesling Ching Chang Chong einschenken. Gänzlich unprätentiös und sehr authentisch. Wir sind beeindruckt von der unbeschwerten Lebensweise und Leichtigkeit der Mitte 20-Jährigen. Aber auch beeindruckt von ihren Weinen, die allein von der Ausstattung und der Liebe zum Detail schon Lust und Vorfreude wecken.

“Ching Chang Chong“ - Fritz & Ulli in China

Fritz & Ullis Riesling ist eine Hommage an einen Besuch des Nachtmarkts in Kunming, der „Stadt des ewigen Frühlings“. Eine Geschichte, die vom chinesischen Nachtleben mit Einheimischen, von vielen, vielen Reisschnäpsen und einer abenteuerlichen Heimfahrt auf einem Rollertaxi erzählt. Von schwer bewaffneten chinesischen Wachleuten, einer Schranke, jugendlichem Leichtsinn und dem langen, beschwerlichen Heimweg zu Fuß (und das in dem Zustand).

Das Etikett von „Ching Chang Chong“ erzählt genau diese Story. „Unser 2017er Riesling hat eine besondere Aromatik: viel reifer Pfirsich, exotische Frucht und angeschnittener Apfel. Er passt ausgezeichnet zur asiatischen Küche“, erzählt uns Fritz. Und Ulli ergänzt: „Der Wein erinnert uns an eine unglaubliche Nacht in Kunming. Daher der Name.“

„Mango Tree“ - Fritz & Ulli in Thailand

Nachdem wir Riesling und Spätburgunder in der Pfalz gekostet hatten, bestellten wir uns für zu Hause von allen drei Weinen. Am meisten überraschte uns am Ende der Rosé Mango Tree. Wohl weil wir Rosé Weine bisher nicht wirklich auf dem Schirm hatten. Bisher. Zu Thunfisch-Tatar mit Gurke und einer leichten Wasabi Mayonnaise überzeugte uns der gut gekühlte Mango Tree aber vollkommen. Und auch hier stand wieder ein besonderes Reiseerlebnis Pate für einen Wein.

Bei einer Roller-Tour über eine kleine Insel im Südosten Thailands lernen Fritz & Ulli Schat kennen. Sie freunden sich an. Schat will einen neu gebauten Club eröffnen. Spontan organisieren die beiden eine Einweihungsparty für den neuen „Mango Tree Club“, einem riesigen Baumhaus inmitten eines Mangobaums. So großartig wie das Baumhaus, der Club und das rauschende Fest, so großartig ist auch dieser Rosé. Aromen von Waldbeeren, Himbeere und Minze machen ihn zu einem herrlich-exotischen Sommerwein – eine ideale Ergänzung zu Fisch und vegetarischen Gerichten.

Das Fritz & Ulli Logo entstand übrigens auch auf einer Reise. Nach Tansania. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte…

Drei Jahrgänge, drei Reisen. Drei feine Weine.

Wohin die nächste Reise geht, ermitteln Fritz & Ulli jeweils mit „Ching, Chang, Chong“ oder „Schnick, Schnack, Schnuck“, dem alten Kinder-Spiel. Wer gewinnt, bestimmt das Reiseziel. Der Verlierer wird mit gepacktem Rucksack zum Flughafen abgeholt und erfährt erst dort, wohin die Reise geht.

Eins ist sicher, es werden noch viele Reisen und viele Geschichten von Fritz & Ulli folgen. Wohin die Reise weintechnisch geht ist uns auch klar: in Richtung Erfolg. Erste Auszeichnungen hat es bereits gegeben: So zum Beispiel Gold für den Spätburgunder Mambo! bei der Berliner Wine Trophy 2018 und bei Mundus Vini. Außerdem Gold für Ching Chang Chong bei der Asia Wine Trophy 2018.

Und einen Bambi haben die sympathischen Brüder auch schon bekommen. Na ja, fast. Bei der diesjährigen Bambi-Verleihung schenkten Fritz & Ulli ihren Riesling Ching Chang Chong bei der VIP Aftershow-Party aus. In königlicher Begleitung der südpfälzischen Weinkönigin und im smarten Abendzwirn machten die beiden auch dort eine gute Figur!

Alle Weine könnt Ihr übrigens online direkt bei Fritz & Ulli bestellen. Auf der Website findet Ihr dann auch die kompletten Geschichten zu den Weinen.

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  1. Hallo,

    ich bin erschüttert, dass dieser Wein mit diesem rassistischen Namen einen Preis gewonnen hat. Denkt doch mal darüber nach,
    Vicky

    1. Hallo Vicky,

      für mich hat der Name nichts Rassistisches. Meine Assoziationen gehen ausschließlich auf das alte Kinderspiel zurück, das manche auch Schnick, Schnack, Schnuck oder Schere, Stein, Papier nennen. Die beiden jungen Winzer Fritz & Ulli knobeln übrigens auf diese Weise ihr nächstes Reiseziel aus, wie du ja im Blogbeitrag lesen kannst.

      Für mich im Vordergrund stehen aber in jedem Fall die hohe Qualität des Weines und die Lebensfreude und der Humor, mit denen die beiden ihre Geschichten erzählen.

      Solltest du dich durch die Namenswahl verletzt fühlen, so bedaure ich das sehr.

      LG Bettina

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