Pasta & Sauerkraut – warum nicht?
21. Februar 2020 | Hauptgerichte
Der Sauerkraut-Klassiker aus Max und Moritz – wer kennt ihn nicht. Mein Rezept für Sauerkraut-Schnecken hat allerdings mit der deftigen, schweren und „typisch deutschen“ Beilage zu Haxen und Leberkäs nicht viel zu tun. Hausgemachter Nudelteig umhüllt hier das vitaminreiche Kraut – und wenn du den Speck weglässt, wird’s sogar vegetarisch!
Sauerkraut weckt stets Erinnerungen an meine Großmutter aus dem Odenwald. Sie hatte in ihrem Keller immer einen großen, grauen Tontopf stehen, in dem sie jeden Herbst Kraut ansetzte, ein Vorrat für den ganzen Winter. Wir liebten dieses Kraut! Es wurde geschmort und zu gepökelten Rippchen, zu Fleischwurst oder Leberkäse serviert. Es schmeckte viel, viel besser als jenes aus der Konserve.
Jahrelang habe ich ebenfalls alljährlich einen großen Tontopf mit Kraut zum milchsauren Vergären gefüllt. Irgendwie ist mir das abhandengekommen. Für diesen Herbst habe ich es mir gerade im Kalender notiert. Wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja mal wieder. Ich werde berichten…
Nudeln hätte meine Großmutter wohl kaum mit Sauerkraut kombiniert. Die Odenwälder Küche war herzhaft und einfach. Was sie wohl zu den Kraut-Schnecken gesagt hätte?
Überbackene Kraut-Schnecken
(ergibt 4 Portionen – Backofen auf 200° C vorheizen)
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Auberge de Temple – ankommen und nie wieder weg wollen
Seid ihr schon einmal in einem Hotel angekommen und habt zu eurem Liebsten gesagt: „Okay, Planänderung: Wir bleiben einfach drei Tage lang im Hotel, genießen das schöne Zimmer, gehen in die Sauna und abends lassen wir uns in diesem herrlichen Restaurant verwöhnen.“ So ging es uns, als wir über einige Umwege auf unserem Weg zur Frankfurter Buchmesse, auf der ich in der Gourmet Gallery kochen sollte, im Auberge de Temple ankamen. Dieses Hotel ist ein Traum!
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Als Kind mochte ich keinen Grünkohl. Das habe ich bei einem Besuch in Shanghai relativiert, als ich Seegurke probierte. Heute esse ich zwar Grünkohl, aber ich mag ihn zumindest in der klassischen Zubereitungsart nicht wirklich: Zu fett, zu unansehnlich, zu schwer. Und dann noch: „Pinkel“ als Fleischbeilage?!? Im letzten Winter aber habe ich Grünkohl ganz neu für mich entdeckt – und finde ihn großartig!
WeiterlesenVanillequitten
Quitten sind für mich Kindheitserinnerung. Aufgewachsen an der Nordsee besuchten wir jeden Sommer die Großeltern im Odenwald. Und in deren (Nutz) Garten stand ein Quittenbaum neben vielen anderen Obstbäumen. Reineclauden, Äpfel, Birnen, Pflaumen, das hatten wir auch im eigenen Garten, aber Quitten hatte ich in Norddeutschland nie gesehen, die gab es nur bei den Großeltern. Oma Annas Quittengelee war für mich das Größte!
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