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BBQ mit Reh

24. Juni 2018 | Hauptgerichte

Ich mag Reh. In jeglicher Form. Ich mag Rehe sogar so gern, dass sie in unserem Garten nahezu ungehindert alles abfressen dürfen, ohne dass ich wirklich ernsthaft dagegen vorgehe – von der Tulpe bis zum Apfelbaum, von der Flammenblume bis zum Storchenschnabel. Aber das ist natürlich ein anderes „Mögen“. Das kulinarische „Mögen“ bezieht sich in diesem Fall auf fein mariniertes Rehsteak vom Grill. Wer sagt, dass Wild immer als Braten daherkommen muss?

BBQ mit Reh BBQ mit Reh

Ein guter Freund brachte uns kurz vor Weihnachten ein ganzes Reh vorbei… „Ihr kocht doch immer so gern.“ Wow, konnte ich da nur sagen: Rücken, Keule, Schulter, Nacken, Rippen. Spannend, was ich daraus so alles zaubern kann. Alles wurde gut pariert, portioniert, eingefroren. Die Keule haben wir in ihre Teile zerlegt und daraus wunderbare Steaks geschnitten – ein Traum vom Grill!

Das Rezept für den Wildkräutersalat findet ihr, wenn ihr HIER klickt.

Rehsteak mit Wildkräutersalat und Spargel

(4 Portionen – Achtung: Fleisch muss mehrere Stunden mariniert werden)

150-200 g Steak pro Person
100 ml Olivenöl
4 Rosmarinzweige
4 Thymianzweige
1-2 TL Wildgewürz
Olivenöl mit dem Gewürz verquirlen, das Fleisch und die Kräuter in das Öl legen, abgedeckt und gekühlt mehrere Stunden oder über Nacht marinieren, ab und an wenden
Steaks auf dem heißen Grill bzw. der heißen Grillplatte 2-3 Minuten je Seite grillen
500 g Spargel
schälen, in schräge Stücke schneiden, mit Olivenöl einpinseln
auf der Grillplatte (oder in der Pfanne) grillen, bis der Spargel bissfest ist und schöne Röst-Streifen bekommen hat (ca. 10-12 Minuten)
Pfeffer aus der Mühle, grobes Meersalz
Muskatnuss, frisch gerieben
Spargel würzen und zusammen mit den Steaks und dem Wildkräutersalat anrichten

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  1. Ich esse eher selten Fleisch, einfach deshalb, weil es mir nicht jedes Fleisch schmeckt und ich meinen Fleischkonsum gering und nachhaltig halten möchte. Was aber immer geht ist Wild. Vor allem Reh ist einfach unglaublich zart, wenn man es richtig zubereitet. Und ein gesünderes Fleisch gibt es wohl kaum…
    Im letzten Südtirol-Urlaub durfte ich auch das ein oder andere Wildgericht im Hotel Lindenhof in Naturns (https://www.lindenhof.it/de) genießen und muss sagen: Ein Traum für den Gaumen!

23. November 2017 | Süßes

Vanillequitten

Quitten sind für mich Kindheitserinnerung. Aufgewachsen an der Nordsee besuchten wir jeden Sommer die Großeltern im Odenwald. Und in deren (Nutz) Garten stand ein Quittenbaum neben vielen anderen Obstbäumen. Reineclauden, Äpfel, Birnen, Pflaumen, das hatten wir auch im eigenen Garten, aber Quitten hatte ich in Norddeutschland nie gesehen, die gab es nur bei den Großeltern. Oma Annas Quittengelee war für mich das Größte!

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16. August 2018 | Beilagen

BBQ Kartoffeln

Endlich eine Beilage, die auch auf dem Grill funktioniert: Salsa Verde Kartoffeln wechseln den klassischen Grill-Begleiter, das Baguettebrot, ab. Sardellen, Kapern und Oliven geben mächtig Geschmack, und frische Kräuter geben den Kartoffeln den letzten Kick. Ob die Pfanne nun auf dem Herd oder dem Grill steht, ist für den Geschmack letztlich unerheblich.

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Kärntner Reindlung durch ein Smartphone Display gesehen 1. November 2018 | Süßes

Kärntner Reindling – wie auf der Alm

Das Rezept für diesen Kärntner Reindling habe ich von einer Bäuerin in Kärnten. Sie hatte uns vor vielen Jahren, als es noch kein Internet und kein Airbnb gab, eine Almhütte für die Sommerferien vermietet. Eine Hütte ohne fließendes Wasser, ohne Strom und Licht. Dafür himmlische Ruhe, Holzofen, Kuhglockengeläut und Murmeltiere. Zur Begrüßung stand eben dieser Kärntner Reindling auf dem Tisch. Wenn ich ihn heute backe, kann ich die Hütte geradezu riechen.

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