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Endlich wieder Spargel!

17. April 2018 | Hauptgerichte

Das wurde aber auch Zeit. Zwei Wochen später als sonst üblich geht bei uns in Norddeutschland endlich die Spargelernte los. Ich kaufe ja grundsätzlich keinen Spargel und keine Erdbeeren außerhalb der Saison, und auch dann nur aus der Region. Durch den kalten Winter und den feuchten, nein nassen Herbst konnte sich so unsere Vorfreude auf das erste Spargelessen des Jahres also noch um 14 weitere Tage steigern. Los geht’s

Endlich wieder Spargel! Endlich wieder Spargel!

Knackige Hirse und bissfester weißer Spargel, cremige Sahnesauce, frühlingsgrüner Basilikum, frische Lauchzwiebeln und Parmesankäse – ein Spargelgericht, das so ganz ohne den klassischen Schinken und die Kartoffel auskommt und so auch alle Vegetarier beglücken wird.

Spargel Hirse Risotto

(4 Portionen)

1 kg grüner und weißer Spargel
schälen, holzige Enden abschneiden (siehe Tipp) und in ca. 2-3 cm lange Stücke schneiden
200 ml Gemüsebrühe
Salz
1 Prise Zucker
1 TL Butter
mit 300 ml Wasser zum Kochen bringen, die Spargelstücke darin ca. 4 Minuten garen, mit der Schaumkelle herausheben, den Spargelfond aufbewahren
1 Bund Lauchzwiebeln
in Ringe schneiden (2 EL davon zur Dekoration zur Seite legen) und in
2 EL Olivenöl
andünsten
150 g Hirse
dazugeben, kurz mit dünsten, mit
150 ml Weißwein
ablöschen
Spargelfond nach und nach zugießen und die Hirse in ca. 25 Minuten garen
100 g Schlagsahne
50 g Parmesan, gerieben
½ Bund Basilikum, grob gehackt
Sahne, Parmesan, Spargel, Basilikum und Frühlingszwiebel unter das Hirse Risotto rühren

Und so macht das die Frau vom Kapitän:

Ich koche grundsätzlich die Spargelschalen und Abschnitte aus. Die Schalen dazu mit Wasser bedeckt, mit etwas Salz, einer Prise Zucker und einem Teelöffel Butter aufkochen und 15-20 Minuten köcheln lassen, dann durch ein Sieb geben. Den Spargel selbst koche ich dann in diesem Fond, wodurch er noch geschmacksintensiver wird. Den Spargelfond kann man gut zu einer Spargelsuppe oder Spargelsauce weiterverarbeiten. Wenn die Zeit knapp ist, friere ich die Schalen auch ein, sammle sie dort von mehreren Spargelmahlzeiten und habe dann genügend „Material“ für eine tolle Spargelsupppe.

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