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Grüne Sauce Rezept alte Handschrift

Grüne Sauce: Das Geheimnis der 7 Kräuter

8. Mai 2018 | Hauptgerichte

Man kann über Vieles unterschiedlicher Meinung sein oder sogar streiten –nicht aber über die sieben Kräuter, die in eine original Frankfurter Grüne Sauce gehören. Schon meine Urgroßmutter im Odenwald hütete ihr Rezept und hegte und pflegte die sieben Kräuter in ihrem Garten. Das Rezept wird von Generation zu Generation weitergegeben, neu aufgeschrieben, variiert. Und welche Kräuter sind es nun?

Grüne Sauce: Das Geheimnis der 7 Kräuter Grüne Sauce: Das Geheimnis der 7 Kräuter

In die echte Frankfurter „Grie Soß“ – wie die Hessen sagen – gehören: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Nicht mehr und auch nicht weniger. Glücklich, wer einen Garten besitzt, und diese Kräuter dort selbst anbauen kann. Frisch geerntet schmeckt’s natürlich am besten. Aber man bekommt die sieben grünen Köstlichkeiten beim Gemüsehändler auch fix und fertig als „Frankfurter Grüne Sauce“ Paket. Eine Vorbestellung ist sicherlich empfehlenswert.

Für mich ist dieses Gericht eine der liebsten kulinarischen Kindheitserinnerungen. Und als unsere Tochter sich vor zwei Jahren zu ihrer Konfirmation „Grüne Sauce mit Tafelspitz“ wünschte, freute mich das natürlich sehr. Wir hatten seinerzeit 25 Gäste zu Hause und verarbeiteten unter anderem 6 kg Tafelspitz, 7,5 kg Kartoffeln, 10 Bund Kräuter, 20 Eier. DAS war ein Fest!

Frankfurter Grüne Sauce

(4 Portionen)

3 hartgekochte Eier
das Eigelb durch ein Sieb streichen, das Eiweiß hacken, zur Seite stellen
3 EL milder Weißweinessig
1 EL mittelscharfer Senf
Salz, Pfeffer, Zucker
6 EL Sonnenblumenöl
mit dem Eigelb zu einer Sauce rühren
250 g Crème fraîche
100 g saure Sahne
unterziehen
2 Schalotten, fein gehackt
mit dem gehackten Eiweiß unter die Sauce rühren
1 großes Bund Frankfurter Kräuter (Sauerampfer, Kerbel, Schnittlauch, Petersilie, Pimpinelle, Kresse, Borretsch)
Kräuter hacken und unter die Sauce rühren, 1 Stunde ziehen lassen, wenn die Sauce zu dick ist, mit saurer Sahne oder etwas Milch verdünnen

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  1. Guten Abend,
    ich lebe in Athen und finde Ihren Blog, den ich heute entdeckt habe, sehr lecker (es juckt mich in den Fingern…) und auch sehr unterhaltsam zu lesen!
    Viele Gruesse
    Irmgard Lerch-Kalavrytinos

    1. Liebe Irmgard,
      es freut mich sehr, dass mein Blog Sie in Athen inspirieren kann, wo doch die griechische Küche so viele Verlockungen zu bieten hat! Vielleicht mögen Sie mir mal Ihr griechisches Lieblings-Rezept schicken? Ich freue mich immer über neue Anregungen.
      Die „Grüne Sauce“ ist jedenfalls in unserer Familie der absolute Liebling zum Frühjahr, das ja bei uns im hohen Norden Deutschlands nun langsam, ganz zaghaft beginnt. Sie haben bestimmt schon ganz andere wohlige Temperaturen.
      Bleiben Sie bitte meinem Blog gewogen und mit mir in Kontakt,
      liebe Grüße
      Bettina vom Captain’s Dinner Blog

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Hätte. Wäre. Konjunktiv. Was ist schon normal in diesen Corona-Zeiten. Die Schiffe fahren nicht, sie liegen seit Monaten auf Reede. Wenn wir schon nicht nach Venedig können, machen wir die Cicchetti eben zu Hause.

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