Captains Dinner Logo
to top
Hähnchenbrust, gefüllt mit Datteln und Pistazien auf einer Joghurt-Organge-Sauce

Hähnchenbrust gefüllt mit Datteln und Pistazien

5. Mai 2019 | Hauptgerichte

Ein Hauch von orientalischer Küche weht durch unsere Küche. Kurkuma, Koriander, Ingwer, Knoblauch, Pistazien und Datteln liegen bereit, um ihren Duft und die Aromen aus tausend und einer Nacht an zartes Hähnchenfleisch abzugeben. Dazu eine feine Joghurt-Orangen-Sauce und ein Glas Riesling – was will man mehr?

Hähnchenbrust gefüllt mit Datteln und Pistazien

Hähnchenbrust-Filets zu füllen, klingt komplizierter als es ist. Für dieses Rezept würde ich kleine, dünne Filets wählen und jeweils zwei Filets zusammenstecken. Das gelingt mit dieser Füllung ganz leicht, da sie durch die Datteln recht „klebrig“ und kompakt ist. Nichts tropft heraus, nichts brennt beim Anbraten an.

Als Beilage passt Fladenbrot oder Baguette-Brot und natürlich ein frischer Salat. Als Getränk wählten wir – ganz unorientalisch – einen Riesling von der Mosel, vom Weingut Dr. Loosen.

Hähnchenbrust gefüllt mit Datteln und Pistazien

(4 Portionen – Ofen auf 140° C vorheizen)

120 g (Medjoul) Datteln (ca. 6 Stück), entsteint & grob gehackt
40 g Pistazien, grob gehackt
2 cm Ingwer, geschält & gerieben
1 Knoblauchzehe, gepresst
½ TL Salz
1 Bund Koriander
Blätter und Stiele von ca. 13 Stängeln Koriander grob hacken, restliche Korianderblätter zur Dekoration zur Seite legen
alle Zutaten für die Füllung vermischen
ca. 700g Hähnchenbrust (6 Stück)
waschen, trocken tupfen, etwas plattieren (mit einem Plattier-Eisen oder einem Kochtopf)
die Füllung auf drei Hähnchenbrustfilets verteilen, dann die restlichen Filets auflegen und mit Zahnstochern feststecken
2 EL Butterschmalz
die Hähnchenfilets im heißen Fett etwa 4 Minuten scharf anbraten, dann in eine feuerfeste Form geben und bei 140° C etwa 12 Minuten fertig garen
2 Bio Orangen
Schale von einer Orange abreiben, Saft von beiden auspressen, den Saft zum Bratensatz geben und einköcheln, etwas abkühlen lassen
250 g Joghurt, 1,5% Fett
einrühren, Orangenabrieb zugeben
Salz, (Zitronen)Pfeffer
abschmecken
das Fleisch in Scheiben schneiden und auf der Sauce anrichten
Pfeffer (z. B. Jahreszeiten Gewürzmischung, siehe Tipp)
mit den Korianderblättern garnieren und mit Pfeffer bestreut servieren

UND SO MACHT DAS DIE FRAU VOM KAPITÄN

Ich verwende für die gefüllten Hähnchenbrüste gern die „Jahreszeiten Gewürzmischung“ vom Alten Gewürzamt. Dabei handelt es sich um die Pfefferart „Piper Nigrum“ in fünf Verarbeitungsstufen. Die Gewürzmischung hat Aromen von frisch, grasig über nussig bis fruchtig, vollreif und scharf. Verarbeitet werden grüner, schwarzer, weißer, roter und Tellicherry Pfeffer. Schmeckt auch auf Tomaten einfach großartig!

Hinterlass mir eine Nachricht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

29. März 2018 | Landgänge

Landgang St. Cruz de La Palma

Der italienische Schiffsarzt, bekannt für seine Leidenschaft für gutes Essen, lud uns in dieses Restaurant ein. Er besucht es schon seit Jahren bei jedem Anlauf von Santa Cruz. Jetzt wissen wir, warum. Ein winziges Haus mit ebensolcher Küche, sechs Tische, großartiger Geschmack und noch großartigere Gastlichkeit. Glücklich, wer bei Doña Carmen einen Tisch bekommt, im ENRICLAI in Santa Cruz de La Palma.

Weiterlesen
16. März 2018 | Landgänge

Landgang Madeira

Madeira ist eine traumhafte Insel. Ein Paradies für Wanderer, Pflanzenliebhaber und Ruhesuchende. Und das zu jeder Jahreszeit. Die sportliche Alternative zu Seilbahn- und Korbschlittenfahrt ist ein Fußmarsch vom Schiff aus auf’s Cabo Girão – oder (nicht ganz so sportlich) bis nach Câmara de Lobos, dem schönsten Fischerdorf der Insel. Hier der Landgangstipp vom Kapitän: „Drei Spaziergänge auf Madeira“:

Weiterlesen
Wildschweingulasch mit Vanille-Pflaumen-Sauce, Schupfnudeln und Schwarzwurzeln 26. Dezember 2017 | Hauptgerichte

Keine Angst vor Wild!

Immer wieder höre ich: „Wild habe ich noch nie zubereitet, ich weiß nicht, ob ich das hinkriege.“ Diese Sorge ist heutzutage absolut unbegründet. Die Zeiten von streng riechendem bzw. schmeckendem Wild sind längst vergangen. Mit „Haut goût“ (französisch: „hoher Geschmack“) bezeichnete man den sehr intensiven, leicht unangenehmen Geruch, der entstand, wenn das Fleisch zu lange abhing. Heute, im Zeitalter von Kühlhäusern und Tiefkühltruhen, gibt es das nicht mehr. Also, ran an die wilde Schlemmerei.

Weiterlesen

Anmelden

Trage hier einfach deine Daten ein, damit Du über die neusten Beiträge benachrichtigt wirst.