Captains Dinner Logo
to top
Indonesisches Gado Gado, ein bunter Gemüseteller mit gekochten Eierhälften, gebratenem Tofu, Krupuk und Erdnuss-Sauce

Indonesisches Gado Gado – ein leckeres “Durcheinander”

27. März 2020 | Hauptgerichte

Gado Gado ist ein indonesisches Nationalgericht (eines der wenigen ohne Reis), das man als großen bunten Gemüseteller mit exotischem Erdnuss-Dressing beschreiben könnte. Wenn es in der Crew-Messe Gado-Gado gibt, bekommt mein liebster Kapitän meist von einem indonesischen Mitarbeiter strahlend und stolz den Hinweis: „Today it’s Gado Gado, Captain!“ Weil er dieses Gericht so sehr mag, gibt es das jetzt auch zu Hause…

Indonesisches Gado Gado – ein leckeres “Durcheinander”

Wörtlich übersetzt bedeutet Gado Gado „Durcheinander“, da man für das Gericht allerlei Arten von Gemüsen roh oder blanchiert zusammenstellen kann. Außer dem Gemüse gehören gekochte Eier, Krupuk und gebratener Tofu unbedingt dazu.

Für die Erdnuss-Sauce gibt es ganz sicher unendlich viele verschieden Varianten und jede Familie hat ihr eigenes Geheimrezept. Von einem indonesischen Koch habe ich das nachfolgende Rezept bekommen – es ist köstlich!

Indonesisches Gado Gado

(4 Portionen)

40 g Erdnussbutter
50 ml Apfelsaft
50 ml Gemüsebrühe
30 ml Sojasauce
30 ml Haselnussöl
Saft von 1 – 2 Limetten
15 ml Weißweinessig
4 Knoblauchzehen, grob gehackt
1 Schalotte, grob gehackt
2 Stängel Zitronengras, grob gehackt
2 cm Ingwer, gerieben (ersatzweise ½ TL Galgant-Pulver)
½ TL Piment d‘Espelette
1 EL Tamarindenpaste
alle Zutaten im Standmixer oder mit dem Pürierstab pürieren
300 g grüne Bohnen
die Bohnen blanchieren*, d. h. die Bohnen in kochendes Salzwasser geben, zum Kochen bringen, 1,5 - 2 Minuten kochen, dann mit eiskaltem Wasser abschrecken, in einem Sieb abtropfen lassen
½ Spitzkohl, in Streifen
ebenfalls blanchieren, d. h. wie mit den Bohnen verfahren
2 Möhren, in Scheiben
1 Gurke, in Stiften
1 rote Paprika, in Streifen
3 Stangen Staudensellerie, in Scheiben
50 g Mungobohnen-Sprossen
4 Eier, weich gekocht, halbiert
1 rote Chilischote, entkernt, in feinen Ringen
alle Zutaten auf Tellern anrichten
100 g Tofu, gewürfelt
2 EL Kokosfett, Butterschmalz oder Öl
Tofu goldbraun anbraten, auf einem Küchenpapier abtropfen lassen
Krabbenchips (Krupuk)**
1 Handvoll geröstete Erdnüsse, grob gehackt
Krupuk, Tofu und Erdnüsse auf dem Gemüse verteilen, die Erdnuss-Sauce darüber geben oder in einem separaten Schälchen dazu reichen

GUT ZU WISSEN

* Blanchieren bedeutet: Kurzes Vorgaren von Gemüse in kochendem Wasser, danach rasches Abkühlen in Eiswasser

** Krupuk ist ein indonesischer Cracker aus Tapiokamehl, Salz, gemahlenen Shrimps und Gewürzen. Du kannst fertig ausgebackenen Krupuk im asiatischen Lebensmittelgeschäft bekommen oder dort Krupuk-Chips kaufen und diese im schwimmenden Fett zu Hause frisch ausbacken. Als Frittieröl am besten hoch erhitzbares Erdnussöl verwenden. Achtung: die Krabbenchips brauchen nur Sekunden im heißen Fett, sonst werden sie braun und der Geschmack leidet.

Hinterlass mir eine Nachricht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sauerbraten vom Reh mit Knödeln und Rotkohl 18. Dezember 2018 | Hauptgerichte

Sauerbraten vom Reh mit dunklem Bier

Eine Rehkeule als Sauerbraten zubereitet ist ein geschmacksintensives Erlebnis. Die Sauce wird mit dunklem, starkem Bier zubereitet. Dies gibt dem ganzen Braten nicht nur eine schöne Farbe, sondern auch malzige, sehr kräftige Aromen. Wohl dem, der einen guten Draht zu einem Förster hat…

Weiterlesen
5. März 2022 | Hauptgerichte

Rotwein-Gemüse-Gulasch auf Kurkuma-Kartoffelstampf

Soul Food vom Feinsten: Knackiges Gemüse in samtiger Rotwein-Sauce, dazu ein goldgelbes Kartoffelstampf mit Kurkuma. Ein unwiderstehliches vegetarisches Wintergericht!

Weiterlesen
In der Cantina Popular 1. März 2018 | Restaurants & Hotels

Ceviche in der Cantina Popular

„Alter Schwede“, sagte der Kapitän anerkennend beim letzten Landgang in Hamburg, als er den ersten Bissen der Ceviche de Lubina gekostet hatte… Die CANTINA POPULAR am Schulterblatt in Hamburg ist auf den ersten Blick laut, es ist eng, es ist quirlig, wuselig und farbenfroh. Die Kellner bei all der Betriebsamkeit sind fröhlich und aufmerksam. Man ist angekommen – mitten in Südamerika. Und Küchenchef Cristián Orellanus sagt „Bienvenidos“!

Weiterlesen

Anmelden

Trage hier einfach deine Daten ein, damit Du über die neusten Beiträge benachrichtigt wirst.