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Ofenkürbis mit einem Glas Fulmer Honig

Ofenkürbis mit Wild-Polpette, Gorgonzola und Honig – Bestes Soulfood!

3. Dezember 2023 | Hauptgerichte

Ich liebe es, herzhafte Gerichte mit Honig zu verfeinern! Es gibt nichts Besseres. In meinem aktuellen Rezept habe ich feinsten Akazienhonig mit buttrigem Ofen-Kürbis, orientalisch gewürzten Wild-Polpette und leicht bitterem Radicchio kombiniert. Dazu ein kräftiger Blauschimmelkäse und geröstete Pinienkerne – das Ganze gekrönt von mild-aromatischem Fulmer Akazienhonig. Mein persönliches Lieblings-Soulfood für den Herbst.

Ofenkürbis mit Wild-Polpette, Gorgonzola und Honig – Bestes Soulfood!

 [Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Fulmer Honey entstanden und enthält Werbung.]

Die ungarische Imkerei Fulmer ist eine echte Honig-Traditionsmarke, die schon beinahe hundert Jahre, genauer gesagt, seit 1929 existiert. Das Fulmer Team hatte mich eingeladen, die Honige zu verkosten und damit zu kochen. Schon das Auspacken des Pakets bereitete mir große Freude: Selten habe ich derartig schön verpackte Lebensmittel in Händen gehabt.  Besonders die Limited Edition mit Holzdeckel kommt in Verpackung und Design sehr, sehr hochwertig daher. Man spürt, wieviel Herzblut und Liebe das Fulmer Team in die Produkte investiert.

Wichtig beim Kochen mit Honig ist natürlich die Qualität des Produktes. Die kann gar nicht hoch genug sein. Und natürlich: „Kochen“ sollte man Honig nicht, sondern ein Gericht lediglich damit veredeln. Beim Erhitzen zerstören wir alle wichtigen und wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs, daher sollte Honig immer nur ganz zum Schluss auf den Teller geträufelt oder in einem Dressing verarbeitet werden. Nur so können alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben – Honig ist schließlich nicht nur ein Lebensmittel, sondern auch Medizin.

Grundsätzlich war ich überrascht über die Vielfalt meines Fulmer Probier-Pakets: Koriander Honig beispielsweise habe ich noch nie irgendwo gesehen, geschweige denn probiert. Und der Akazienhonig – ein Traum: klar und transparent, ein seidiger Geschmack und ein unaufdringlicher, weicher, blumiger Duft. ­­­­­­Der, war mir klar, passt ganz wunderbar zu meinem Rezept für Ofenkürbis mit Wild-Polpette, Gorgonzola und Honig.

Wer ist dieses Familienunternehmen Fulmer?

Vor beinahe hundert Jahren gründete György Fulmer mit ein paar wenigen Bienenvölkern die Traditions-Imkerei in Ungarn. Parallel begann Ferenc Takács mit seiner Imkerei. 1959 heiratete Ferenc Maria, die Tochter von György Fulmer. Gemeinsam legten sie den Grundstein für das heutige Unternehmen, das mittlerweile in vierter Generation erfolgreich am Markt ist. Neben der Weiterentwicklung seiner eigenen Imkerei begann Ferenc Fulmer früh damit, auch den Honig seiner Imkerfreunde zu verpacken und zu verkaufen. Sein Plan ging auf: Heute vertreibt das Fulmer Team neben dem eigenen Honig auch den von Partner-Imkern von Gibraltar bis in die Berge Zentralasiens – und das alles zu den strengen Fulmer-Qualitäts-ansprüchen und mit großem Erfolg.

Augen auf beim Honig-Kauf

Bei der Wahl deines Honigs kannst du übrigens gar nicht sorgfältig genug vorgehen. Medienberichte geben Anlass zu der Sorge, dass ein guter Teil der in der EU angebotenen Honige keine puren Honige ohne Zusatz- bzw. Schadstoffe sind. Untersuchungen haben ergeben, dass bis zu 46 % der angebotenen Honige Zusatzstoffe beigemengt werden, die in der EU verboten sind. Bei den Honigen des Familienunternehmens Fulmer hingegen bekommst du reinste Qualität, hier gibt es nichts als puren, natürlichen Honig. So soll es sein!

Den ungarischen Akazienhonig kann ich nur wärmstens empfehlen. Er überzeugt durch seinen besonderen, milden Geschmack und einen sehr angenehmen Duft. Er stammt aus dem Nektar der Akazienbäume ungarischer Wälder. Die Honigwabe im Glas ist dabei etwas ganz Besonderes: Das Fulmer Team verwendet passgenaue Holzrähmchen in den Bienenstöcken, die den Bienen eine ideale Form und Oberfläche bieten, um die Wabe direkt in sie einbauen zu können. Die kleinen Rahmen gewährleisten, dass bei der Entnahme die Struktur der Wabe in keiner Weise verändert wird.

Wie kontrolliert das Fulmer Team die Qualität?

Vom Bienenstock bis zur Verpackung durchlaufen alle Produkte eine fünffache Kontrolle, die weltweit einzigartig ist: Die Herkunft des Honigs wird persönlich und kontinuierlich überprüft. „Herkunft und Qualität des Honigs ist unter vollständiger, fünffacher Kontrolle“, das ist die Qualitätsgarantie von Fulmer.

Hochwertige, wenig verarbeitete und reine Produkte sind mir in meiner Küche äußerst wichtig. Das ist auch und gerade bei Honig so. Also ist es kein Wunder, dass ich mein nachstehendes Rezept mit Fulmer Honig gekrönt habe. Viel Spaß beim Nachkochen und genießen wünsche ich Euch!

Ofenkürbis mit Wild-Polpette, Gorgonzola und Honig

(4 Portionen – Ofen auf 175° C vorheizen)

Wild-Polpette (Hackfleischbällchen)

2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
2 EL Olivenöl
Knoblauch und Zwiebeln im Öl weich dünsten
500 g Reh-Hackfleisch*
1,5 TL Koriander, gemahlen
¾ TL Zimt, gemahlen
¼ TL Piment, gemahlen
¼ TL Chili, gemahlen
1 TL Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 TL Tomatenmark
2 EL Quark
2 gehäufte TL Estragon-Senf**
alle Zutaten gründlich vermengen, Knoblauch und Zwiebeln ebenfalls in die Fleischmasse einarbeiten, kleine Fleischbällchen formen
2 – 3 EL Olivenöl
die Polpette im heißen Öl von allen Seiten anbraten, aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen

Ofenkürbis

1,5 kg Hokkaido Kürbis***
den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne entfernen, dann ungeschält in Spalten schneiden und auf ein Backblech legen
1 TL Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 TL Cayennepfeffer
3 EL Olivenöl
2 TL frische oder getrocknete Thymianblättchen
1 – 2 rote Peperoni, mit Kernen in Scheiben
die Zutaten vermischen, zum Kürbis geben und die Kürbisspalten gut mit der Gewürzmischung vermengen
im Backofen bei 175° C etwa 20 Minuten garen, 5 Minuten vor Ende der Garzeit, die Hackfleischbällchen auf dem Blech verteilen und
150 g Gorgonzola****
ebenfalls auf dem Kürbis verteilen und fertig backen, aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen
2 EL Balsamico Bianco
Abrieb von ½ Bio-Zitrone
2 EL Zitronensaft
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
½ TL Salz
2 EL Olivenöl
1 EL Fulmer Akazienhonig
aus allen Zutaten ein Dressing rühren
1 Radicchio
in mundgerechte Stücke zupfen, mit dem Dressing vermischen
3 EL Pinienkerne, geröstet
Abrieb von ½ Bio-Zitrone
einige Stängel Thymian
den Radicchio auf dem Kürbis anrichten, mit Pinienkernen, Zitronen-Abrieb und Thymian bestreut servieren

Alternativen zum Rezept:

*Statt Wild-Hackfleisch kannst du natürlich auch Rinder- oder Lamm-Hack oder auch gemischtes Schweine/Rinder-Hack verwenden. Ist ein anderer Geschmack, aber bestimmt auch gut.

**Estragon-Senf kann gegen einfachen Senf getauscht werden.

***Andere Kürbis-Sorten funktionieren auch, beispielsweise Butternut, aber meine Erfahrung sagt, dass der Hokkaido-Kürbis geschmacklich (und optisch) das beste Ergebnis bringt.

**** Optimal ist ein weicher, cremiger Löffel-Gorgonzola, aber du kannst auch andere Blauschimmelkäse verwenden

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