Selbst gemachter Gemüseextrakt statt Instant Brühe
20. Februar 2022 | Rezepte
Leider sind die meisten herkömmlichen gekörnten Instant-Brühen mit unfasslich vielen, ungesunden Zusätzen, Geschmacksverstärkern und ähnlichem angereichert. Hier findest du die gesunde Alternative: ein selbst gemachter Gemüseextrakt für Gemüsebrühe. Da weißt du, was drin steckt!
Das kennt wohl jede Köchin: Vom Suppenbund bleiben Reste, der Staudensellerie ist eigentlich immer zu groß – wohin also damit? Du kannst derlei Reste mit Salz zu einem wunderbaren Gemüseextrakt verarbeiten und hast immer eine „Instant Brühe“ im Haus. Kochendes Wasser drauf – und fertig ist die heiße Gemüsebrühe.
Welche Gemüsesorten eignen sich?
Alles, was in einem Suppenbund verkauft wird, also Möhren, Sellerie, Porree, glatte Petersilie, Petersilienwurzeln, wie auch Zwiebeln und Staudensellerie eignen sich hervorragend. Aber auch Blumenkohl und Brokkoli lassen sich so verarbeiten. Probiere aus, was dir in welcher Gewichtung schmeckt. Zum Konservieren rechnest du je 100 g Gemüse 12 g Salz, d. h. bei 500 g Gemüse gibst du 60 g Salz hinzu.
Ob Meal Prep oder eine clevere Resteverwertung, in diesem Gemüseextrakt stecken wirklich nur und ganz pur Gemüse und Salz. Du weißt also zu 100 Prozent, dass nur gute Zutaten in deiner fertigen Brühe schwimmen.
Der nach diesem Rezept hergestellte Gemüseextrakt hält mindestens ein Jahr. Du solltest die Gläser kühl und dunkel lagern, also am besten im Kühlschrank. Mit der Zeit verliert das Gemüse zwar etwas an Farbe, der Geschmack bleibt aber bis zum letzten Löffel einmalig gemüsig und intensiv – ist also alles in allem einer gekauften Instant Brühe in jeder Hinsicht haushoch überlegen.
Ach ja, und als kleines selbst gemachtes Mitbringsel kommen die Gläschen mit dem Gemüseextrakt auch immer gut an…
Selbst gemachter Gemüseextrakt
(ergibt ca. 8 kleine Gläser à 200 g, gekühlt haltbar mindestens 1 Jahr)
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