Captains Dinner Logo
to top

Was hat Ratatouille mit Frankfurter Grüner Sauce gemein?

11. April 2018 | Hauptgerichte

Zugegeben, auf den ersten Blick (oder gar Biss) nicht viel. Aber ganz sicher kursieren bei beiden Gerichten unendlich viele, verschiedene Meinungen über das „was“ und „wie“. Was genau gehört hinein und wie genau wird es denn nun zubereitet. Eins scheint bei der Ratatouille unstrittig: Tomaten, Auberginen, Zucchini und Paprika müssen, alles andere kann.

Was hat Ratatouille mit Frankfurter Grüner Sauce gemein?

Ratatouille ist die französische Bezeichnung für einen provenzalischen Gemüseeintopf und wohl die perfekteste Verbindung der typischsten Gemüsesorten aus dem sonnenverwöhnten Mittelmeerraum mit Knoblauch, Kräutern und gutem Olivenöl. An der Zubereitungsart allerdings scheiden sich die Geister: Sollen nun alle Gemüsesorten getrennt bissfest gegart werden und erst zum Schluss mit der Tomatensauce überzogen werden – oder gar getrennt von der Sauce serviert werden. Oder sollen alle Zutaten eintopfgemäß zusammen geschmort werden?

In meinem Rezept „Ratatouille mit überbackenem Ziegenkäse“ geht es pragmatisch zu. Die Gemüsesorten werden je nach Garzeiten nacheinander in den Schmortopf gegeben, damit am Ende nichts verkocht ist. Ein unkompliziertes Rezept, das durch den Ziegenkäse zur vegetarischen Hauptmahlzeit wird.

Ach ja, und das Original Grüne Saucen Rezept meiner Urgroßmutter gibt es demnächst an dieser Stelle.

Ratatouille mit überbackenem Ziegenkäse

(4 Portionen)

1 große Aubergine
2 Zucchini
je 1 rote und gelbe Paprika
das Gemüse in gleichmäßige Würfel schneiden
1 große Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
6 EL Olivenöl
erhitzen, Auberginenwürfel bei großer Hitze 5 Minuten unter Rühren anbraten, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und weitere 2 Minuten bei milder Hitze mitbraten, Zucchiniwürfel zufügen
6 Strauchtomaten, entkernt, gewürfelt
4 Zweige Rosmarin
4 Zweige Thymian
4 Zweige Basilikum
½ Bund glatte Petersilie
100 g schwarze Oliven
50 ml trockener Rotwein
Salz, Pfeffer aus der Mühle
zur Ratatouille geben und 10-15 Minuten zugedeckt sanft köcheln lassen, das Gemüse sollte noch ein wenig Biss haben
4 kleine Ziegencamemberts (je ca. 150-200 g)
4 TL Akazienhonig
4 Zweige Thymian
Käse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit dem Honig bepinseln und mit je einem Thymianzweig belegen
bei 200° C ca. 5 Minuten auf mittlerer Schiene backen, dann den Grill zuschalten und auf der obersten Schiene 2-3 Minuten grillen
grobes Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
Ratatouille abschmecken, auf Tellern anrichten, Camembert darauf setzen
2 TL Akazienhonig
mit Honig beträufelt servieren

Hinterlass mir eine Nachricht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Am Heidschnuckenweg in der Lueneburger Heide laden Wiesen mit Loewenzahnblueten zum Rasten ein. 17. Juli 2018 | Landgänge

Heidschnuckenweg: 120 Kilometer per Pedes

Einfach mal den Rucksack aufsetzen, die Haustür abschließen und schauen, wie weit man in sechs Tagen zu Fuß kommt. Wir haben es von Hamburg-Fischbek bis nach Soltau geschafft. Quer durch die nördliche Lüneburger Heide – auf dem sogenannten „Heidschnuckenweg“. Nur laufen, essen, schlafen. Handy nur für den Notfall, kein I-Pad, kein Terminkalender.

Weiterlesen
Wild Garlic / Baerlauch 20. März 2018 | Vorspeisen

Bärlauch Aioli ohne Ei

Ich habe den ersten Bärlauch auf dem Markt erstanden. Man könnte meinen, es sei endlich Frühling! In unserem Garten hat der Bärlauch sich allerdings erst ein bis zwei Zentimeter an die frostige Luft getraut. Egal, jetzt beginnt also die herrliche Bärlauch Zeit, die dann nahtlos in die kulinarisch mindestens genauso tolle Spargelzeit übergeht. Unter dem Motto „Grüner geht’s nicht“ habe ich hier als Auftakt ein Bärlauch Aioli für Euch gerührt.

Weiterlesen
Burger-Brötchen 19. Februar 2019 | Hauptgerichte

Burger-Brötchen

Ein Burger ist immer nur so gut wie seine Brötchen. Wenn man zu Hause „Fast Food“ zubereiten möchte, dann bitte unbedingt mit selbst gebackenen Brötchen. Alles andere ist die Mühe nicht wert. Und schwupps wird auch fast schon „Slow Food“ draus. Hier das Rezept für die besten Burger-Brötchen der Welt…

Weiterlesen

Anmelden

Trage hier einfach deine Daten ein, damit Du über die neusten Beiträge benachrichtigt wirst.