Captains Dinner Logo
to top
Risotto Reis

Das Risotto Geheimnis

28. Oktober 2018 | Beilagen

Risotto für Gäste geht nicht. Dachte ich immer. Man muss ständig rühren, Flüssigkeit nachgießen, es darf nicht verkochen, muss auf den Punkt – nämlich bissfest – gegart sein. Zu stressig, wenn die Gäste schon in der Küche stehen. Stimmt alles nicht. Der bekannte Fernsehkoch und Kreuzfahrt-Chef, Franz Schned, verriet mir, wie‘ s geht. Risotto, ganz entspannt…

Man kann nämlich den Reis als Basis vorbereiten und bis zu drei Tagen im Kühlschrank aufbewahren. Aus dieser Basis verfeinert man dann in alle Richtungen, beispielsweise zum Trüffel-Risotto, Pilz-Risotto, Safran-Risotto oder Kräuter-Risotto – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Franz Schned’s Trick dabei ist, den Reis sehr schnell abzukühlen. Das geht am besten, indem man ihn etwa zwei Zentimeter dick auf eine große Platte oder ein Backblech streicht und kühlt. Geradezu perfekt für Gäste, man muss den Reis nur noch erwärmen, die Geschmackszutaten und Gewürze dazugeben, fertig.

Und noch ein Tipp: Verwendet unbedingt „richtigen“ Risottoreis, nur Reis mit ausreichend wasserlöslicher Stärke klebt später schön. Daher den Reis auch nicht vor dem Kochen waschen, das würde die klebende Stärke auswaschen. Je größer und runder das Reiskorn ist, je besser: So wird’s ein cremiges Risotto mit Biss.

Risotto Grundrezept

(4 Portionen)

6 Schalotten
in der Schale mit der flachen Seite des Messers andrücken, in
60 g Butter
andünsten
300 g Risottoreis
dazugeben, glasig dünsten, mit
250 ml Weißwein
ablöschen, rühren bis der Weißwein nahezu aufgesogen ist
750 ml Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe
nach und nach zum Risotto geben und unter ständigem Rühren köcheln lassen, dabei jeweils warten, bis die Flüssigkeit aufgesogen
kurz bevor das Risotto gar ist (nach ca. 10-12 Minuten), die Schalotten entfernen und den Reis ca. 2 cm dick auf eine Platte oder ein Backblech streichen und schnell abkühlen
Der Reis kann bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, dann einfach erwärmen, restliche Zutaten zugeben, servieren
Sollte das Risotto zu trocken sein, ein bisschen Weißwein angießen

tags Tags: Reis, Risotto,

Beitrag drucken

Hinterlass mir eine Nachricht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schweine-Schnitzel auf dicken weißen Bohnen mit Knoblauch-Crumble 24. November 2018 | Hauptgerichte

Schnitzel mit weissen Bohnen und Knoblauch-Crumble

Schweine-Schnitzel, natur gebraten, auf dicken weißen Bohnen, getrockneten Tomaten und Kapern – das ist eines der Gerichte, das von Zeit zu Zeit auf unserem Tisch stehen muss. Die knusprigen Knoblauch-Brösel sorgen für den richtigen Crunch und das Ganze ist in gut 20 Minuten auf dem Teller. Was will man mehr?

Weiterlesen
Rotkohl wird in Scheiben geschnitten 22. Oktober 2018 | Beilagen

Apfelrotkohl als Wintervorrat

Apfelrotkohl ist ganz sicher einer der Klassiker unter den herbstlich-winterlichen Gemüsen in der deutschen Küche und in Kombination mit Gänsebraten, Wild oder Rouladen nicht weg zu denken. In diesem Beitrag verrate ich Euch mein Rezept und wie ich mir einen Vorrat für den ganzen Winter anlege. Einmal kochen, sechs Mal Apfelrotkohl servieren – und das ganz einfach.

Weiterlesen
Schwarzwurzeln aus dem Ofen mit Blutorangen-Hollandaise 10. März 2019 | Hauptgerichte

Schwarzwurzeln aus dem Ofen mit Blutorangen-Hollandaise

Auch wenn der Frühling in den Startlöchern steht, noch gibt es kein frisches heimisches Gemüse. Bis der erste Spargel aus der Region auf unseren Tellern liegt, vergeht – zumindest bei uns im Norden – noch eine ganze Weile. Glücklicherweise gibt es ja den zu Unrecht verkannten und ein bisschen in Vergessenheit geratenen „Winter-Spargel“. Nach dem Motto „raue Schale – köstlicher Kern“ zeige ich euch heute ein Rezept für Schwarzwurzeln aus dem Ofen mit einer Blutorangen-Hollandaise.

Weiterlesen

Anmelden

Trage hier einfach deine Daten ein, damit Du über die neusten Beiträge benachrichtigt wirst.