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Rotwein-Gemüse-Gulasch auf Kurkuma-Kartoffelstampf

5. März 2022 | Hauptgerichte

Soul Food vom Feinsten: Knackiges Gemüse in samtiger Rotwein-Sauce, dazu ein goldgelbes Kartoffelstampf mit Kurkuma. Ein unwiderstehliches vegetarisches Wintergericht!

Rotwein-Gemüse-Gulasch auf Kurkuma-Kartoffelstampf

Allein die Farben machen Appetit: Dunkelrotes Gemüse – durch Wein und Rote Bete gefärbt – und kurkumagelbes Kartoffelpüree. Dies ist ein Gericht, das wohl auch den Letzten überzeugt, einen „Veggie-day“ einzulegen.

Nein, ich bin kein vehementer Vegetarier. Aber es ist mit Sicherheit gut, an vielen Tagen in der Woche auf Fleisch zu verzichten. Sehr gut, und sehr wichtig sogar. Und so kann dieses Gericht eine ganz wunderbare Alternative zu einem Fleisch-Gulasch sein. Ich bin sicher, alle werden begeistert sein!

Für die Sauce habe ich einen guten Merlot verwendet. Wer ohne Alkohol kochen möchte, kann den Rotwein durch ungesüßten Holunderbeerensaft ersetzen.

Rotwein-Gemüse-Gulasch auf Kurkuma-Kartoffelstampf

(4 Portionen)

600 g Rote Bete
400 g Möhren
3 große rote Zwiebeln
in 2 cm große Würfel schneiden
5 Stangen Staudensellerie
in 1 cm dicke Scheiben schneiden
15 Knoblauchzehen, gepellt, im Ganzen
3 EL Bratöl (z. B. Erdnuss-, Traubenkernöl)
das vorbereitete Gemüse im heißen Öl bei hoher Temperatur scharf anbraten
3 gehäufte EL Tomatenmark
zugeben, mitbraten
5 EL Sojasauce
das Gemüse mit der Sojasauce ablöschen, Hitze zurücknehmen
250 ml Rotwein (z. B. Merlot)
zugeben und ca. 4 Minuten köcheln lassen
3 – 4 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
3 Lorbeerblätter
zugeben
300 ml Gemüsebrühe*
zugeben, aufkochen
1 EL Stärkemehl
mit etwas Rotwein verrühren und in das kochende Gemüse einrühren
das Gemüse nun 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen, von Zeit zu Zeit umrühren, damit es nicht am Boden ansetzt, den Garpunkt im Auge behalten, das Gemüse soll bissfest sein
Salz, Pfeffer aus der Mühle
abschmecken
2 Zweige glatte Petersilie, gehackt
geröstete (Chili)- Cashewkerne oder geröstete Haselnüsse, grob gehackt
das Gulasch auf dem Kartoffelstampf anrichten, mit Petersilie und Nüssen bestreuen und servieren

* Hier eignet sich perfekt mein selbst gemachter Gemüseextrakt, mit dem du im Nu eine köstliche Gemüsebrühe zubereitest.

Kurkuma-Kartoffelstampf

1 kg mehligkochende Kartoffeln
in Salzwasser in ca. 15 Minuten weich kochen
100 – 120 ml Milch
erhitzen, zu den Kartoffeln geben und mit dem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten
1 – 2 TL Kurkuma
80 g gesalzene Butter
Salz, Pfeffer aus der Mühle
unterheben

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16. März 2018 | Landgänge

Landgang Madeira

Madeira ist eine traumhafte Insel. Ein Paradies für Wanderer, Pflanzenliebhaber und Ruhesuchende. Und das zu jeder Jahreszeit. Die sportliche Alternative zu Seilbahn- und Korbschlittenfahrt ist ein Fußmarsch vom Schiff aus auf’s Cabo Girão – oder (nicht ganz so sportlich) bis nach Câmara de Lobos, dem schönsten Fischerdorf der Insel. Hier der Landgangstipp vom Kapitän: „Drei Spaziergänge auf Madeira“:

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17. Januar 2018 | Beilagen

Pasta a la Mamma

Hausgemachte Nudeln, es gibt nichts Besseres. Weichweizengrieß lautet das Zauberwort. In einem kleinen Geschäft für italienische Lebensmittel wurde ich fündig. An der Kasse grummelte der ältere, etwas griesgrämige (das muss wohl am Leben in Norddeutschland liegen…) Inhaber: „Pasta? Das kriegen Sie sowieso nicht hin.“ Auf die Frage, ob er dieser Meinung sei, weil ich keine Italienerin bin, antwortete er ungerührt: „Meine Frau versucht das schon seit 40 Jahren, also werden Sie es auch nicht hinbekommen.“ Allora! Per favore!

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23. Juni 2018 | Beilagen

wirklich wilder wildkräutersalat

Was auf den heimischen Märkten als „Wilder Spargel“ verkauft wird, ist botanisch gesehen gar kein Spargel. Natürlich gibt es den auch, und ich kenne ihn aus meiner Zeit in Nordspanien, wo wir den wilden Spargel in der Natur gesammelt haben. Hier in Deutschland werden aber unter diesem Begriff die Blütensprossen vom Pyrenäen-Milchstern oder auch Stern von Bethlehem angeboten, die meist in Frankreich angebaut werden. Und er ist wirklich köstlich. Roh oder gedünstet schmeckt er sehr intensiv. Für einen Wildkräutersalat eine „bissige“ Bereicherung.

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