wirklich wilder wildkräutersalat
23. Juni 2018 | Beilagen
Was auf den heimischen Märkten als „Wilder Spargel“ verkauft wird, ist botanisch gesehen gar kein Spargel. Natürlich gibt es den auch, und ich kenne ihn aus meiner Zeit in Nordspanien, wo wir den wilden Spargel in der Natur gesammelt haben. Hier in Deutschland werden aber unter diesem Begriff die Blütensprossen vom Pyrenäen-Milchstern oder auch Stern von Bethlehem angeboten, die meist in Frankreich angebaut werden. Und er ist wirklich köstlich. Roh oder gedünstet schmeckt er sehr intensiv. Für einen Wildkräutersalat eine „bissige“ Bereicherung.
Ansonsten verarbeite ich in Wildkräutersalaten alles, was der Garten oder der Markt hergibt: Rucola, Queller, Kerbel, Schnittlauch, Brunnenkresse – der Phantasie und Experimentierfreude sind da keine Grenzen gesetzt. Es macht Spaß, immer wieder neu zu kombinieren und auszuprobieren.
Übrigens, junger Giersch schmeckt auch, aber leider können wir nicht so viel essen, wie wir im Garten davon haben…
Wildkräutersalat mit wildem Spargel
(4 Portionen)
UND SO MACHT DAS DIE FRAU VOM KAPITÄN
Ich verwende leere Twist-off-Gläser, um meine Salat-Dressings zuzubereiten. Alle Zutaten hineingeben, schütteln, fertig. Falls es mal zu viel Salatsauce geworden ist, lassen sich die Reste direkt im Glas gekühlt für den nächsten Salat aufbewahren.
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