Captains Dinner Logo
to top

Kleiner Griechenland-Urlaub gefällig?

9. April 2018 | Hauptgerichte

Wer würde das unbeständige deutsche Aprilwetter nicht gern gegen ein paar Tage Griechenland tauschen… Mein Tip, für alle, die eine solche Reise momentan nicht antreten können: Zaubert euch etwas Sonne auf den heimischen Tisch mit einem Wolfsbarsch auf Okraschoten. Jetzt wird’s griechisch!

Kleiner Griechenland-Urlaub gefällig?

Der Fischhändler unseres Vertrauens bot uns zwei schöne Wolfsbarsche an. Wunderbar, noch schnell ein paar Okraschoten, Tomaten und Paprika auf dem Markt gekauft, ab nach Hause und die Griechenland-Auszeit kann beginnen.

Wolfsbarsch auf Okraschoten

(4 Portionen)

400 g Okraschoten
Stielansätze abschneiden, ohne die Schoten aufzuschneiden
Okra in kochendes, leicht gesalzenes Wasser mit einem Schuss Essig geben, kurz aufkochen lassen, in ein Sieb geben und sofort mit eiskaltem Wasser abschrecken, gut abtropfen lassen, evtl. mit Küchenpapier trockentupfen
2 Zwiebeln (100 g), gehackt
400 g Tomaten, sehr grob gewürfelt
8 rote Mini-Paprikas, im Ganzen
2 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
½ Bund glatte Petersilie, gehackt
5 Stiele Staudenselleriegrün, gehackt
2 TL getrocknetes Oregano
vermischen
120 ml Weißwein
3 EL milder Weißweinessig
7 EL Olivenöl
2 TL brauner Vanillezucker (siehe Tipp)
Salz, Pfeffer aus der Mühle
gut vermischen, kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit dem Gemüse in einer großen Auflaufform oder auf dem Backblech vermengen
Auflaufform mit Alufolie abdecken und bei 200° C 25 Minuten garen
2 Wolfsbarsche (je 500 – 600g)
waschen, trocken tupfen, je nach Geschmack auf jeder Seite zweimal schräg einschneiden
Salz, Pfeffer aus der Mühle
2 TL getrockneter Oregano
Fisch innen und außen würzen und auf das Gemüse legen, mit
1,5 EL Olivenöl
beträufeln, offen 30 – 40 Minuten garen, der Fisch ist gar, wenn sich die Rückenflosse sehr leicht ziehen lässt.

Und so macht das die Frau vom Kapitän:

Vanille ist ein wunderbares Gewürz und so kostbar, dass ich die ausgeschabten Schoten in eine Dose mit braunem Zucker stecke. Der Zucker nimmt sehr schnell das Vanille-Aroma an und ich würze Saucen, Gemüse, Suppen, ach einfach alles Mögliche damit! Und natürlich verwende ich diesen Vanillezucker auch zum Backen.

Hinterlass mir eine Nachricht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Trattoria Antiche Carampane in Venedig 22. August 2018 | Landgänge

Trattoria Antiche Carampane – abseits von Venedigs Hauptschlagader

Softshell Crabs empfahl uns der sehr freundliche Kellner in der Trattoria Antiche Carampane, also Krabben, die gerade ihren Panzer wechseln. Ich hatte davon gelesen, dass es diese Krabben, im venezianischen Dialekt Moeche genannt, in Venedig gäbe. Es kommt eher selten vor, dass wir etwas noch nie gegessen haben. Dies war eine Premiere. Und eine gelungene noch dazu!

Weiterlesen
Sauerbraten vom Reh mit Knödeln und Rotkohl 18. Dezember 2018 | Hauptgerichte

Sauerbraten vom Reh mit dunklem Bier

Eine Rehkeule als Sauerbraten zubereitet ist ein geschmacksintensives Erlebnis. Die Sauce wird mit dunklem, starkem Bier zubereitet. Dies gibt dem ganzen Braten nicht nur eine schöne Farbe, sondern auch malzige, sehr kräftige Aromen. Wohl dem, der einen guten Draht zu einem Förster hat…

Weiterlesen
23. November 2017 | Süßes

Vanillequitten

Quitten sind für mich Kindheitserinnerung. Aufgewachsen an der Nordsee besuchten wir jeden Sommer die Großeltern im Odenwald. Und in deren (Nutz) Garten stand ein Quittenbaum neben vielen anderen Obstbäumen. Reineclauden, Äpfel, Birnen, Pflaumen, das hatten wir auch im eigenen Garten, aber Quitten hatte ich in Norddeutschland nie gesehen, die gab es nur bei den Großeltern. Oma Annas Quittengelee war für mich das Größte!

Weiterlesen

Anmelden

Trage hier einfach deine Daten ein, damit Du über die neusten Beiträge benachrichtigt wirst.